Das
Entwickeln von Charakteren, das Kreieren von Welten, das Erarbeiten
guter Dialoge, das Erdenken einer klugen Dramaturgie und das
Erschaffen von Geschichten allgemein sind einige meiner innigsten
Leidenschaften.
Dabei interessieren mich meistens ungewöhnliche, mutige
und manchmal provokante Themen, die man so noch nicht auf der
Leinwand gesehen hat. Das bedeutet nicht, dass die Geschichten
und Drehbücher deshalb nur einem kleinen Kreis von Arthouse-Kinogängern
gefallen würden - im Gegenteil - ich mag großangelegte
Geschichten, die aber auch unterhalten. Ich mag keine Filme,
bei denen ich als Zuschauer das Gefühl bekomme für
dumm verkauft zu werden. Ich möchte unterhalten werden
– aber mit Stil und Anspruch. Ich möchte Geschichten
erzählen, die symbolische Kraft haben, fantastische Bilder
bieten, innovativ sind und trotzdem auch einem Mainstreampublikum
gefallen.
Um all diese Intentionen beizubehalten, übernehme ich in
der Regel mit meinem Freund und Kollegen Helge Balzer die Regie
selbst und sorge für eine exakte Umsetzung des Drehbuchs.
Dabei ist mir die Authentizität und Glaubwürdigkeit
der erschaffenen Welt sehr wichtig.
Das Übernehmen eines Regiejobs oder das Schreiben einer
Geschichte muss aber auch nicht zwangsweise immer miteinander
gekoppelt sein. Ich kann mir sowohl das eine als auch das andere
getrennt voneinander gut vorstellen.
Featurette
zu aQua ad lavandum - in brevi